Die
meissten Menschen denken, HipHop sei frauenfeindlich, sexistisch,
gewaltverherr-lichend und dumm. Das liegt wohl an dem Bild von
HipHop im Mainstream. Skandalöses, Party und Sex verkauft
sich heutzutage besser als Gesellschaftskritik. Logisch also,
dass HipHop im Mainstream ein verzerrtes Bild erhalten hat.
Doch der
Ursprung des HipHops ist ein anderer, weitaus tiefgründigerer
Ursprung und
findet seine Wurzeln im New York der 70er. Denn als sich in
der Bronx der Begriff HipHop breitmachte, waren die Beweggründe
für Sprechgesang und Zerkratzen von Vinylschei-
ben andere als heute. Damals diente der HipHop als Ventil,
um Frust von der Straße abzubauen und um über die
Kreativität neue Formen des Ausdrucks zu finden. Afrika
Bambaataa, ein ehemaliges Gangmitglied, war der Begründer
des neuen Ausdrucks. Der
Tod seines besten Freundes, der in einem Gangkrieg ums Leben
kam, veränderte sein Leben. Seit diesem Vorfall entsagte
er der Gewalt, trat der „Nation of Islam“ bei
und suchte nach neuen Wegen des „Respects“.
Er
gründete die Zulu-Nation und veranstaltete gemeinsam
mit anderen Ex-Gangmitglie-
dern die ersten Blockparties der Bronx, auf denen in regelmässigen
Abständen die
Waffen Zuhause blieben und alle Bewohner der Bronx zusammen
feiern konnten. Bam-
baata wurde ein akzeptierter Missionar gegen Gewalt, denn
er war einer von ihnen und
so wurden seine Blockparties sehr erfolgreich. weiter
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